• Georg

Herausragend an die Spitze

Wozu braucht es eine Marke? Wie erschafft der Unternehmer sie? Was macht sie stark?

Der Konsument kann sein Konsumverhalten selbst prüfen. Welchem Shampoo gibt er bei der Fülle an Konkurrenzprodukten den Vorzug? Warum fährt er das Auto X, V oder Z? Wie viel schneller entscheidet sich jemand für genau seine Biersorte und nicht für eine x-beliebige andere?


Anstelle nur aus dem eigenen Blickwinkel auf die zu entwickelnde Marke zu schauen, ist es ratsam, die Konsumentenmarke einzunehmen. Am besten anhand dieses Beispiels: ein Vier-Sterne-Ferienhotel in den bayerischen Alpen. Standort, Konkurrenz, Hotelangebot sind erste Auswahlkriterien des Gastes. Entscheidend ist natürlich ein attraktiver Internetauftritt als Schaufenster des Hotels.





Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch die Konkurrenz mit ähnlichen Waffen in die Werbeschlacht zieht. Somit füllen sich beim Kunden die realen oder virtuellen Briefkästen. Eine klare Botschaft, die ihn zu einer Vorent scheidung bringt, ist allerdings noch nicht gege­ben. Die wesentliche Vokabel für eben diesen ersten Schritt heißt Identifikation. Wir entscheiden uns für eine Automarke, weil wir später im Freundeskreis sagen wollen: .,Das ist mein neues Auto", und nicht banal „Das ist ein neues Auto". Die Polohemden mit dem Krokodil wei­sen auch nicht auf die besondere Gefährlichkeit dieses Kleidungsstücks hin, sondern unterstüt­zen den Käufer bei der Argumentation für seinen individuellen Geschmack und eine dahinter ste­ckende Identifikation mit einem Image. Der be­sondere Chronometer mit der Krone auf dem Zifferblatt zeigt ebensowie andere Produkte der Uhrenindustrie die präzise Zeit an und gibt wei­ter noch Aufschluss über das aktuelle Datum