• Georg

Die emotionale Schaukel eines Executives

Da „wummert“ der Herz, das kommen und gehen teils wilde, konfuse Gedanken, da stören „schwitzige Hände“,…da läuft´s einem kalt den Rücken runter, und da ist er wieder der Mut zu etwas Neuem, die Herausforderung! …die Vorfreude! Und Sekunden, Stunden, Tage später….wieder dieselbe unangenehme Schaukel zwischen Freude und Angst! Normal! Ein Mitdreißiger, äußerst ambitioniert und für sein Fach talentiert, wird in den Vorstand eines bedeutenden Unternehmens berufen.


Sein Aufgabenbereich umfasst das Financial Management. Er nennt sich ab Januar CFO: Chief Financial Officer.  Er verwaltet zig-Millionen US-Dollar. Bislang war er kaufmännischer Direktor eines großen mittelständischen Unternehmens der Autozulieferer. Zwei Seelen schlagen nun in seiner Brust, so würde Johann Wolfgang von Goethe, seinen Zustand beschreiben. Einerseits ist er stolz, geradezu begeistert von seiner neuen Herausforderung. Mehr Verantwortung, internationale Ausrichtung mit Führungsverantwortung im In- und Ausland, mehr Geld, mehr Prestige. Dennoch: „Mir geht der A. auf Grundeis“. So seine beinahe einleitenden Worte in unserem Erstgespräch über ein Coaching. Die eingangs geschilderte Gefühlsachterbahn bringt ihn um seinen Schlaf, lässt ihn unkonzentriert seine tägliche Arbeit verrichten, begünstigt den einen oder anderen Streit zu Haus und im Betrieb, lässt ihn überhaupt zögern, zum Ende des letzten Quartals seinem Firmengründer, Chef und langjährigem Vertrauten die Kündigung auf den Tisch zu legen. Er empfand den Akt der Kündigung als Verrat, als Treuebruch, als gefährlichen Balanceakt zwischen alt-bewährt und neu- und ungewiss. Ihm fehlte der Sparringpartner, der Mentor zum Gefühls- und Gedankenaustausch, zum klärenden Prozess der Zukunftsplanung.


Nun – nach gut sechs Wochen  im Coaching – haben sich die dicken Nebel gelichtet, die größten Ambivalenzen gelegt. Mittlerweile kann dieser gestandene Mann auch innerlich JA-sagen zu seiner längst getroffenen Entscheidung. Gespräche und Modelle haben diesen Leistungsträger eintauchen lassen in seine tiefste Gefühlswelt: als „Top Executive“, als Ehemann, als Vater, als Freund, als Vorgesetzter. Gefühle, die im routinierten Alltag ausgeblendet werden, möglicherweise auch nicht zugelassen sind, sind einfach da und bedürfen einer Betrachtung „von außen“. Coaches sind neugierige, empathische Leute.  Sie begleiten ihre Klienten „hautnah“ und doch mit so viel Distanz, dass immer genügend Raum für den Klienten ist, zu denken, zu spüren, zu empfinden, um den gewünschten Veränderungsprozess mit den eigenen Möglichkeiten, den eigenen Talenten und Ressourcen genauer unter die Lupe zu nehmen, um die zu treffende oder getroffene Entscheidung auf ihre Plausibilität und Richtigkeit zu untersuchen.

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