• Georg

Keine Angst vor Hunden - Teil 1


Wie ein kleiner Junge in Nullkommanix von seiner Hundeangst befreit wurde

Anfang des Jahres konnte ich mit meinem Trainingsprogramm helfen. Hier ist die Geschichte:


Nennen wir ihn Kaspar, 8 Jahre alt. Er hat panische Angst vor Hunden. Seine alleinerziehende Mutter findet mich im Internet mit dem einfachen Suchbegriff „Angst vor Hunden“. Ihr erster Anruf: Sie müssen Kaspar helfen. Es ist tragisch, furchtbar.


Wir verabreden mit dem kleinen Kaspar ein erstes Gespräch. Die Mutter wünscht unbedingt, dass Luna, unsere Therapiehündin, außer Haus ist, wenn sie an der Haustür läutet, weil beim ersten Bellen der Bub sofort abdrehen würde. Ok. Hund ist bei Nachbarn. 1. Sitzung:

Aufmerksam hört der kleine Kaspar zu, was ich ihm über die intensive Beziehung zwischen Hund und Mensch erzähle. Eine klare Kommunikation ist extrem wichtig. Klare Ansage, nicht rumlabern. Das versteht kein Hund. Kaspar lernt die ersten sechs elementaren Kommandos: Sitz! Platz! Bleib! Such! Fuß! Zurück! Zu den verbalen Begriffen passen jeweils Gestik und Mimik des Hundeführers. Kaspar ist aufmerksam wie ein Luchs. Jedes Wort saugt er auf wie ein Schwamm. Ihm wird die weitere Trainingsfolge mit Hund im sicheren Raum hinter einer Glastüre erklärt. Zwischendrin werden die erlernten Kommandos mit den entsprechenden Gesten und Mimik abgefragt. Der Hund ist vor jedem Kommando mit seinem Namen anzusprechen. Z.b. „Luna, such!“. Die Frage, ob er sich dem Praxistraining unterziehen will, beantwortet er klipp und klar mit „Ja“. Ende der ersten Sitzung nach 60 Minuten.

Im nächsten Blog geht´s weiter...

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